„Wenn einer auf und davon geht, einem Ziel entgegen oder ins Ungewisse, dann läßt er nicht bloß Menschen und Orte hinter sich, eine Zuflucht, verschneite oder hitzeflirrende Landschaften, eine Straße, eine Mole, ein Haus, sondern bewegt sich gleichzeitig und auf einer unter Umständen ebenso abenteuerlichen Route durch die heimlichere Welt seiner Gedanken und trifft dort das eben Verlassene oder die Sehnsucht nach dem, was war und was werden soll. Jeder Weg, der seinen Namen verdient führt zugleich in die Ferne und in die Tiefe, an den Rand der Welt und in ihr Herz.“
aus Die Verbeugung des Riesen: Vom Erzählen
von Christoph Ransmayr
