Da es zwischen Panama und Kolumbien keine Straßenverbindung gibt und fliegen ja jeder kann, sind wir kurzerhand drei Tage durch die Karibik und dann zwei weitere auf offener See nach Kolumbien gesegelt.
Aufwachen in der Karibik bedeutet wunderschöne Traumstände, Coco Locos, der matriarchalisch organisierte, freundliche Stamm der Kunas, schnorcheln, jeden Tag frischer Fisch und die Manu Chao Band, die am Lagerfeuer spielt…
Das Aufwachen auf hoher See war demgegenüber anders. Bei klassischer Musik wurde unser Boot von den acht Meter hohen Wellen hin und her geworfen, der Mann mit der Machete hat melancholisch auf den Horizont gestarrt und die Schwedinnen haben in den Eimer gekotzt. Während die Tage der 60-stündigen Überfahrt am offenen Meer also noch ganz erträglich waren, wurden die Nächte von einem Motorschaden, Sturm und der ständigen Angst, vom Containerschiff zermalmt zu werden beherrscht…
…dazwischen gab es jedoch Delfine und einen selbst gefangen Tuna Fisch – Ja, we survived Paradise.
Der erste Eindruck im Hafen war zwar noch nicht so berauschend …
… aber die Situation verbesserte sich drastisch nach der ersten Nacht …






Biologisch abbaubar – Karibikstyle!
Markus, der Mann mit der Machete, hat todesmutig Kokosnüsse gejagt, damit wir Coco Loco trinken konnten …





Eines der beiden Rettungsboote hat uns gehört – leider nicht das hintere …








Wer große Fische will, braucht gute Köder …

Thunfisch-Ceviche – noch frischer geht´s nicht!
Als wir aufgrund des Motorschadens 36 Stunden später als geplant den Hafen von Cartagena anlaufen, sind wir glücklich, bald wieder Land unter den Füßen zu spüren. In unseren Köpfen geschaukelt, hat es noch Tage später.



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